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Olympische und paralympische Atmosphäre im Val di Fiemme
Olympische und Paralympische Winterspiele Milano Cortina 2026

Olympische und paralympische Atmosphäre im Val di Fiemme

Olympische und Paralympische Winterspiele Milano Cortina 2026

Während der Olympischen und Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 erlebte das Val di Fiemme außergewöhnliche Wochen und verwandelte sich in eine weitläufige Bühne für Sport, Kultur und Unterhaltung. Neben den olympischen und paralympischen Wettbewerben bot das Tal ein umfangreiches Rahmenprogramm, das wesentlich dazu beitrug, die einzigartige und mitreißende Atmosphäre der Spiele zu schaffen.

Die Plätze, Theater und Veranstaltungshallen von Cavalese, Predazzo und Tesero waren Schauplatz von mehr als zwanzig Veranstaltungen, darunter Konzerte, Fan-Paraden, DJ-Sets, Shows und Kunstinstallationen. Die olympische Fan Zone entwickelte sich zu einem täglichen Treffpunkt und Ort der Feierlichkeiten, an dem Besucher Emotionen, Ergebnisse und Medaillengewinne teilten und so die Magie der Spiele in einer Atmosphäre ständiger Begeisterung verstärkten.

Das Palafiemme in Cavalese war eines der musikalischen Zentren des olympischen Rahmenprogramms. Hier verbanden Konzerte Musik und olympischen Geist auf besondere Weise. Zu den meistbesuchten Veranstaltungen gehörten der Auftritt von Max Gazzè mit seinem Projekt „Musicae Loci“ sowie das Konzert von Nina Zilli, die mit ihrer Soul-Pop-Energie für eine festliche Stimmung sorgte. Großen Anklang fanden auch die klassischen Konzerte des Haydn-Orchesters von Bozen und Trient sowie des Streichquartetts Alter Echo.

In Predazzo wurde die olympische Fan Zone täglich mit Shows, DJ-Sets und Live-Auftritten belebt und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte des Val di Fiemme. Die Fan-Paraden zogen mit Gesängen, Fahnen und Livemusik durch die Straßen des Ortes, begleitet von Musikgruppen wie der Lake Funk Street Band und der Banda Civica E. Bernardi. Auch Athletinnen, Athleten und Teams nahmen daran teil und feierten gemeinsam mit den Fans oftmals direkt auf dem Dorfplatz die bei den Spielen errungenen Medaillen.

Zu den beliebtesten Veranstaltungen zählten die 90er-Jahre-Show „Love Generation 90“, die Pop-Performance von Ivana Spagna mit „Noi che siamo gli anni ’80 ’90 2000“ sowie die internationalen Auftritte der Boyband Mountain Crew, von Paolo Noise und verschiedener DJs, die bis spät in die Nacht für Stimmung sorgten. Große Anerkennung erhielt auch die multisensorische Show „Fiat Lux“ der Pentagramma Winds sowie die Hommage an Queen mit der Queenmania Tribute Band.

Auch Tesero leistete einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Atmosphäre der Spiele. Das Programm war eng mit der alpinen Musiktradition und der Begegnung verschiedener Musikstile verbunden. Zu den bewegendsten Momenten gehörte der Auftritt des SAT-Chors in seinem Jubiläumsjahr zum hundertjährigen Bestehen, gefolgt von der Ziganoff Jazzmer Band mit Heidi Clementi sowie Konzerten des Konservatoriums von Trient und Riva del Garda. Große Resonanz fand zudem die Beteiligung der lokalen Chöre der Magnifica Comunità di Fiemme, die die kulturelle Identität des Tales in den Mittelpunkt rückten und das Gemeinschaftsgefühl stärkten.

In Castello di Fiemme war einer der bedeutendsten Programmpunkte dem Andenken an Franco Nones gewidmet – einer Symbolfigur des italienischen Skilanglaufs und dem ersten olympischen Goldmedaillengewinner Italiens in dieser Disziplin. Ein ihm gewidmeter Videobeitrag erinnerte an seinen historischen Triumph bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble. Die Ehrung stellte eine starke Verbindung zwischen dem sportlichen Erbe des Tales und der Gegenwart der Spiele her und würdigte eine Geschichte, die bis heute Athletinnen, Athleten und die lokale Gemeinschaft inspiriert und tief in der Identität des Val di Fiemme verwurzelt ist.

Auch Kunst und Kultur spielten eine zentrale Rolle. Fünf Ausstellungen zu den Olympischen Ringen, die in Cavalese, Tesero und Ziano di Fiemme gezeigt wurden, verbanden zeitgenössische Kunst, Sportgeschichte und lokale Tradition auf eindrucksvolle Weise.

Insgesamt verwandelte sich das gesamte Val di Fiemme in eine große, lebendige Bühne, auf der jeder Tag von Musik, Begegnungen und Feierlichkeiten geprägt war. Die Organisation des Rahmenprogramms durch APT Fiemme Cembra gemeinsam mit den Gemeinden des Val di Fiemme und der Autonomen Provinz Trient trug entscheidend dazu bei, eine lebendige und mitreißende olympische und paralympische Atmosphäre zu schaffen und ein Vermächtnis voller Emotionen zu hinterlassen, das weit über den Sport hinausreicht.